Der Traum vom eigenen US-Car beginnt oft mit Begeisterung für Design, Sound und Leistung. Doch rund um den Import aus den USA kursieren viele Halbwahrheiten und Fehleinschätzungen. Wer sich nicht ausreichend informiert, riskiert unnötige Kosten, Verzögerungen oder sogar Fehlkäufe. In diesem Beitrag erfährst du die häufigsten Irrtümer beim US-Car-Import – und wie du sie von Anfang an vermeidest.

Viele Käufer gehen davon aus, dass ein Fahrzeug in den USA automatisch ein Schnäppchen ist. Der Kaufpreis allein sagt jedoch wenig über die tatsächlichen Gesamtkosten aus.
Zum Fahrzeugpreis kommen Transport, Verschiffung, Zoll, Einfuhrumsatzsteuer, Umrüstung und TÜV-Abnahme hinzu. Erst wenn alle Posten realistisch kalkuliert sind, zeigt sich der echte Endpreis.
Vermeidung: Kalkuliere immer den Gesamtbetrag inklusive aller Nebenkosten und lasse dir eine transparente Kostenaufstellung erstellen.
Ein häufiger Fehler ist die Annahme, dass US-Fahrzeuge grundsätzlich in gutem Zustand sind. In den USA werden viele Fahrzeuge nach Unfällen als sogenannte Salvage oder Rebuilt Fahrzeuge verkauft.
Ohne gründlichen VIN-Check bleibt die Historie oft unklar.
Vermeidung: Bestehe auf einem vollständigen VIN-Report und prüfe den Titelstatus des Fahrzeugs genau.
Manche Käufer unterschätzen die technischen Anforderungen für die Zulassung in Deutschland. Beleuchtung, Abgaswerte, Tachoanzeige und Sicherheitsstandards müssen den deutschen Vorschriften entsprechen.
Fehlende oder unsachgemäße Umrüstung kann zur Ablehnung beim TÜV führen.
Vermeidung: Plane die technische Anpassung professionell und lasse sie von erfahrenen Spezialisten durchführen.
Ein US-Car zu importieren dauert in der Regel mehrere Wochen. Zwischen Kauf, Transport zum Hafen, Verschiffung, Zollabwicklung und Umrüstung vergeht Zeit.
Ungeduld führt oft zu Fehlentscheidungen oder überhasteten Käufen.
Vermeidung: Rechne realistisch mit Lieferzeiten und plane genügend Puffer ein.
Der private Import wirkt auf den ersten Blick günstiger, da Händleraufschläge entfallen. Doch fehlende Erfahrung, unvollständige Dokumente oder unerwartete Reparaturen können schnell teurer werden als geplant.
Vermeidung: Prüfe genau, ob du über ausreichende Erfahrung verfügst oder ob ein professioneller Händlerimport die sicherere Lösung ist.
Viele Interessenten glauben, dass Ersatzteile für US-Cars kaum verfügbar sind. Tatsächlich ist die Versorgung für beliebte Modelle wie Mustang, RAM oder Challenger in Deutschland sehr gut.
Dank spezialisierter Händler und Werkstätten sind Wartung und Reparatur meist problemlos möglich.
Vermeidung: Informiere dich vorab über Ersatzteilverfügbarkeit und Werkstattpartner.
Auch hier herrscht oft Unsicherheit. Moderne US-Fahrzeuge lassen sich in Deutschland regulär versichern und zulassen, sofern sie korrekt umgerüstet wurden.
Mit vollständigen Dokumenten und TÜV-Abnahme ist der Prozess klar strukturiert.
Vermeidung: Kümmere dich frühzeitig um Versicherung und Zulassungsunterlagen, um Verzögerungen zu vermeiden.
Der US-Car-Import ist kein Risiko, wenn er professionell geplant und umgesetzt wird. Die meisten Probleme entstehen durch falsche Annahmen oder unvollständige Informationen.
Wer sich gründlich informiert, die Gesamtkosten realistisch kalkuliert und auf geprüfte Fahrzeughistorie sowie fachgerechte Umrüstung achtet, kann seinen Traum vom US-Car sicher und stressfrei verwirklichen.
Lass dich persönlich beraten und erfahre, wie dein US-Car-Import reibungslos funktioniert.