Ein Dodge Challenger, RAM 1500, GMC Sierra oder Jeep aus den USA ist für viele Autofans ein Traum. Wer das passende Fahrzeug gefunden hat, steht allerdings schnell vor einer grundlegenden Frage: Das US Car selbst importieren oder über einen spezialisierten US Car Händler kaufen?
Beide Wege können zum gewünschten Fahrzeug führen. Sie unterscheiden sich jedoch deutlich bei Aufwand, Planungssicherheit und den Aufgaben, die der Käufer selbst übernehmen muss. Wir zeigen, worauf es beim Vergleich ankommt.

Beim Eigenimport organisiert der Käufer den Fahrzeugimport weitgehend selbst. Das beginnt bereits bei der Suche nach einem geeigneten Fahrzeug in den USA.
Anschließend müssen verschiedene Schritte koordiniert werden:
Wer bereits Erfahrung mit Fahrzeugimporten besitzt, kann diese Aufgaben selbst übernehmen. Für Einsteiger ist der tatsächliche Aufwand dagegen leicht zu unterschätzen.
Auf dem amerikanischen Markt gibt es eine enorme Auswahl an Gebraucht- und Neufahrzeugen. Dadurch lassen sich teilweise Modelle, Motorisierungen und Ausstattungspakete finden, die auf dem deutschen Markt selten angeboten werden.
Die große Auswahl bringt allerdings auch Risiken mit sich.
Ein günstiger Preis allein sagt wenig über die Qualität eines Fahrzeugs aus. Vor dem Kauf sollte deshalb möglichst genau nachvollzogen werden, welche Vergangenheit das Fahrzeug besitzt.
Relevant sind beispielsweise:
Besonders bei einem Kauf aus der Ferne ist eine sorgfältige Prüfung entscheidend.
Bei einem professionell begleiteten Import werden viele dieser Aufgaben von einem Unternehmen übernommen, das regelmäßig Fahrzeuge aus Nordamerika beschafft.
Je nach angebotener Leistung kann dies den gesamten Prozess umfassen, von der Suche nach dem passenden Fahrzeug bis zur Vorbereitung für die Zulassung in Deutschland.
Für Käufer reduziert sich dadurch insbesondere der organisatorische Aufwand.
Statt selbst mit unterschiedlichen Dienstleistern, Transporteuren und Stellen kommunizieren zu müssen, gibt es einen zentralen Ansprechpartner.
Ein häufiger Fehler beim Vergleich besteht darin, den amerikanischen Fahrzeugpreis direkt mit dem Preis eines bereits importierten Fahrzeugs in Deutschland zu vergleichen.
Das greift zu kurz.
Zum Kaufpreis können unter anderem hinzukommen:
Deshalb sollte immer der tatsächliche Gesamtaufwand bis zum zugelassenen Fahrzeug betrachtet werden.
Ein für den amerikanischen Markt gebautes Fahrzeug kann nicht zwangsläufig unverändert in Deutschland zugelassen werden.
Je nach Modell und Ausführung können technische Anpassungen notwendig sein. Gerade Beleuchtung und andere zulassungsrelevante Komponenten spielen dabei eine wichtige Rolle.
Hinzu kommt die technische Abnahme.
Wer ein US Car selbst importiert, sollte deshalb bereits vor dem Fahrzeugkauf klären, welche Anforderungen beim konkreten Modell zu erwarten sind.
Sonst kann aus einem vermeintlich günstigen Import nachträglich ein deutlich aufwendigeres Projekt werden.
Ein Eigenimport kann insbesondere für Käufer interessant sein, die bereits Erfahrung mit internationalen Fahrzeugkäufen besitzen und den gesamten Prozess selbst koordinieren möchten.
Auch bei sehr speziellen Fahrzeugwünschen kann die direkte Suche auf dem amerikanischen Markt interessant sein.
Dabei sollte jedoch genügend Zeit für Recherche, Organisation und mögliche unerwartete Probleme eingeplant werden.
Wer möglichst wenig organisatorischen Aufwand haben möchte, kann von einem spezialisierten Händler profitieren.
Das gilt besonders für Käufer, die:
Auch bei der Suche nach einer bestimmten Ausstattung oder Motorisierung kann die Erfahrung eines spezialisierten Händlers hilfreich sein.
Neben dem klassischen Eigenimport gibt es noch eine weitere Möglichkeit: ein bereits in Deutschland verfügbares US Car kaufen.
Der Vorteil liegt auf der Hand. Das Fahrzeug kann direkt besichtigt werden und lange Transportwege beziehungsweise Wartezeiten entfallen.
Wer dagegen eine ganz bestimmte Kombination aus Modell, Motorisierung, Farbe und Ausstattung sucht, kann einen individuellen Import in Betracht ziehen.
Welche Variante sinnvoll ist, hängt deshalb stark vom persönlichen Fahrzeugwunsch ab.
Vor einer Entscheidung lohnt es sich, nicht nur verschiedene Fahrzeuge, sondern auch unterschiedliche Ausstattungslinien miteinander zu vergleichen.
Bei einem RAM 1500, GMC Sierra oder Jeep können sich beispielsweise Motorisierung, Antrieb und Ausstattung erheblich unterscheiden.
Folgende Fragen helfen bei der Auswahl:
Damit lässt sich die Suche deutlich genauer auf passende Fahrzeuge eingrenzen.
Ob Eigenimport oder Kauf über einen US Car Händler, hängt von Erfahrung, Zeit und persönlichen Anforderungen ab.
Wer den Import selbst übernimmt, erhält maximale Kontrolle über die einzelnen Schritte, muss dafür aber auch Fahrzeugprüfung, Transport, Einfuhr, technische Anpassungen und Zulassung koordinieren.
Ein spezialisierter US Car Händler kann viele dieser Aufgaben bündeln und den gesamten Weg zum amerikanischen Wunschfahrzeug begleiten.
Entscheidend ist deshalb nicht allein der ursprüngliche Kaufpreis. Wichtig ist, den vollständigen Prozess und sämtliche damit verbundenen Kosten und Risiken zu betrachten.

